Warum kosten Fotos Geld?

Eigentlich wäre diese Frage ganz einfach zu beantworten: Sie bekommen doch für Ihre Arbeit auch Geld!

Doch viele denken seit der Einführung der Digitaltechnik sind Bilder kostenlos. Liegen als Datei vor und müssen doch nur per mail verschickt werden. Der hat ja nicht mal einen Film gebraucht!

Stimmt! Doch der Film und die Laborkosten waren auch früher der kleinste Kostenfaktor.

Ich zähle Ihnen mal kurz die grössten Kostenfaktoren auf:

  1. Digitalkamera - kostet im Berufssegment immer noch zw. 4000 und 6000 Euro und man erwartet das der Profi natürlich auch Ersatz vorhält falls etwas ausfällt. Haltbarkeit 3 Jahre.
  2. Objektive - hochwetige Linsen kosten zw. 1000 und 12.000 Euro das Stück, vom Profi wird erwartet das er jede Aufgabe meistert und sämtl. Speziallinsen vorhält.
  3. PKW - bei einer Fahrleistung von 45.000km im Jahr rechnen Sie mal bitte selbst aus was es kostet von A nach B und wieder zu A zu kommen aus.
  4. Miete - Ja der Vermieter möchte pünktlich zum 1. eines Monats Geld
  5. Kosten: Datenleitung, Archivspeicherplatz, Softwareupdates, Steuerberater, Telefon usw.
  6. Staat - Alle drei Monate ist eine Zahlung in die Gemeinschaft fällig.
  7. Sozialversicherung - Auch ich werde mal krank oder beabsichtige nach meinem 67. Lebensjahr die Fotografie nur noch als Hobby zu betreiben.
  8. Familie - Der Kühlschrank soll gefüllt sein, die Musikschule bezahlt, die Kinder eingekleidet sein und vielleicht leisten wir uns ja mal eine Woche Urlaub.

Und wenn alles Gut läuft habe ich nach über 300 Arbeitstagen (Angestelter 220) das alles erreicht.

 

DESHALB KOSTEN FOTOS GELD!

 

Stefan F. Sämmer

Bildjournalist & Fotograf
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